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Du bist antriebslos, unmotiviert und liegst seit Tagen nur faul Zuhause rum. Du weißt gerade nichts mit deinem Leben anzufangen, hast zu nichts Lust und kannst dich für nichts begeistern. Der Weg zum Kühlschrank ist schon fast zu anstrengend, und wenn du erst davor stehst, findest du darin nichts, was du gerne essen würdest.

Diese chronische Langeweile kann von einfacher Lustlosigkeit und Trägheit, die ein paar Tage anhält, bis zu einer ernstzunehmenden Depression werden, wo du ohne psychologische Hilfe nicht mehr weiter kommst.

Was tun gegen chronische Langeweile? (7 Tipps)

Karl Lagerfeld hat einst gesagt: „Nur langweilige Menschen sind gelangweilt.“ Quasi ein Teufelskreis. Du langweilst dich, bist antriebslos, frustriert, lustlos und bekommst gerade nichts auf die Reihe. Dein Leben wird immer unspektakulärer und langweiliger. Du kommst kaum mehr raus, gehst kaum noch unter Menschen. Hast wenig Abwechslung, wenig freudige Stunden, nichts zum Lachen und keinerlei Ablenkung von deinem tristen Alltag. Dadurch wirst du noch depressiver und frustrierter. Langweilst dich noch mehr und kannst dich erst recht zu nichts mehr motivieren.

Versuche einmal die folgenden Tipps, um aus dem Hamsterrad auszubrechen.

1. Beantworte grundsätzliche Fragen über dich und dein Leben

Auch wenn das auf den ersten Blick nicht wirklich vielversprechend klingt, mache dir zuerst grundsätzliche Gedanken über dich und dein Leben. Nutze die Gelegenheit dich selbst und deine Wünsche besser kennenzulernen und beantworte die folgenden Fragen.

  • Wo willst du hin? Was willst du erreichen?
  • Was macht dich glücklich?
  • Was macht dir Spaß / hat dir früher Spaß gemacht? Wobei hast du gute Laune?
  • Worin bist du gut? Hast du ein Talent, eine Begabung? Oder hattest es früher mal?
  • Was möchtest du mit der Zeit, die dir zur Verfügung steht am liebsten anfangen?
  • Was ist dir wichtig im Leben?

Es ist bestimmt in der jetzigen Situation nicht einfach für dich, diese Fragen zu beantworten, aber nimm dir die Zeit und gib dir Mühe. Denn deine ganz persönlichen Antworten sind der Grundstein zurück in ein motivierteres und erfüllteres Leben.

 

2. Finde deine Leidenschaften

Langeweile entsteht dann, wenn man nichts mit seiner Zeit anzufangen weiß. Chronische Langeweile zeigt, dass du schon eine längere Zeit nicht wusstest, was du in deiner Zeit tun kannst und willst. Es gibt so viele Möglichkeiten. Dir stehen im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die unter anderen Bedingungen geboren wurden, die Welt offen.

Vielleicht gibt es irgendein Hobby oder eine Sportart, für die du dich begeistern könntest. Möglicherweise kannst du dich für Musik begeistern, ein Instrument lernen, in einen Musikverein eintreten, Teil einer Band werden oder in einem Chor singen?

Oder du interessierst dich für eine Mitgliedschaft im Schach Club, in einer Kegel- oder Bowling Gruppe, im Turnverein, einem Fastnachtsverein, einer Koch-Gruppe oder fängst einen Tanzkurs an?

Vielleicht willst du reiten lernen oder dich mit Tieren im örtlichen Tierheim beschäftigen, mit einem Hund gassi gehen, dich sozial engagieren, in der Suppenküche aushelfen, einem Verein wie dem Deutsches Rotes Kreuz e.V. oder DLRG beitreten?

Es gibt so viele Möglichkeiten, nimm dir die Zeit, finde deine ganz persönlichen Leidenschaften und googel ein bisschen, was bei dir in der Umgebung angeboten wird.

Überlege dir 1,2 vielleicht sogar 3 Dinge, mit denen du starten möchtest, um wieder mehr Bewegung und Freude in dein Leben zu bringen.

 

3. Überwinde deine Antriebslosigkeit, auch wenn du keine Lust hast

Auch wenn es in deiner jetzigen Situation wahnsinnig schwer und schier unvorstellbar ist – überwinde dich!

Nur du kannst etwas an deiner Situation ändern. Keiner sonst.
Nur du kannst aus deinem eigenen Hamsterrad ausbrechen. Wieder glücklich sein.

Vielleicht hast du einen guten Freund oder eine gute Freundin die gemeinsam mit dir etwas unternimmt oder Neues beginnt und dich motivieren kann?

Es führt kein Weg daran vorbei, du musst den ersten Schritt machen. Dich überwinden. Etwas schier unüberwindbares „einfach tun“.

Denke nicht zu lange darüber nach, denn davon wird es nicht besser. Steh auf. Pack deine sieben Sachen und geh an die frische Luft oder nimm etwas anderes in Angriff, was du dir (weiter oben) vorgenommen hast.

Tipps gegen chronische Langeweile und Boreout

4. Setze dir ganz kleine Ziele – Schritt für Schritt

Wenn es dir zu schwer fällt „einfach zu machen“ versuch mal folgendes: Setze dir ganz kleine, fast schon lächerliche, Ziele.

Wenn du dir zum Beispiel vorgenommen hast, ab morgen mit dem Joggen anzufangen. Setz dir als kleines Mini-Ziel jeden Tag um 19:00 Uhr an die Türe zu gehen, deine Laufschuhe anzuziehen und 5 Minuten in eine Richtung zu spazieren. Einfach nur spazieren gehen. Die Hürde ist jetzt viel geringer und vielleicht hast du sogar, sobald du einmal draußen bist, Lust richtig zu Joggen.

Du willst mehr Zeit an der frischen Luft verbringen? Plane nicht gleich einen 2 Stunden Survival-Ausflug in die Wildnis. Nimm dir ebenfalls einfach nur vor dich anzuziehen und für ein paar Minuten an die frische Luft zu gehen.

Du würdest eigentlich gerne in einem Verein mitmachen, traust dich aber nicht und kannst dich nicht motivieren und verschiebst den Gedanken schnell wieder? Nimm dir vor gleich morgen einfach mal anzurufen. Nur anrufen. Am nächsten Tag schaust du dir zum Beispiel das Gebäude mal von außen an. Und so weiter.

5. Erinnere dich zurück an deine Kindheit

Kannst du dich an früher zurückerinnern, als das Leben so einfach und unbeschwert war? Als Kinder seid ihr bestimmt auf Spielplätzen rumgetollt, auf Bäume geklettert und konntet euch stundenlang mit einem Ball im Freien beschäftigen. Abends wenn es dann dunkel wurde, ist man irgendwann dann wieder heim. Was war anders?

Kinder sind unbeschwert, unbesorgt und denken nicht zu viel nach. Kinder machen einfach. Kinder wägen nicht ab, wie anstrengend etwas sein könnte, lassen gar keinen Widerstand und Lustlosigkeit aufkommen. Kinder sind neugierig, ideenreich und experimentierfreudig.

Versuche wieder ein bisschen mehr Kind zu sein. Ein bisschen unbeschwerter zu werden. Weniger zu denken und einfach zu machen. Und du wirst wieder mehr Lebensfreude gewinnen und, genau wie früher, tolle Dinge erleben.

6. Denke positiv und sei achtsam und dankbar

Matthieu Ricard, ein buddhistischer Mönch, sagte einst: „Langeweile ist die Krankheit derer, für die Zeit keinen Wert besitzt.“

Und das ist wahr. Stell dir einmal vor du hättest nur noch kurze Zeit zu leben. Menschen die wissen, dass sie bald sterben werden, möchten plötzlich 1000 Dinge noch erleben. Ihre Lieben alle wiedersehen. Reisen. Fallschirmspringen. Das Leben in vollen Zügen genießen.

Wieso warten wir, bis die Zeit knapp wird, um das Leben so zu lieben und wertzuschätzen wie wir es eigentlich jeden einzelnen Tag tun sollten? Das Leben ist ein Geschenk und die Zeit die du hast ist kostbar und begrenzt. Menschen die ihr Leben dankbar und achtsam führen, sich bewusst darüber sind, dass sie alle Freiheiten und Möglichkeiten haben und das Leben ein Geschenk ist, leben glücklicher.

7. Finde die Ursachen von deiner chronischen Langeweile und Lustlosigkeit

Erinnerst du dich an die Zeit zurück, als du noch mehr mit dir anzufangen wusstest? Noch glücklicher warst und dein Leben richtig angepackt hast?

Was ist passiert? Wann hat sich dein Leben verändert und warum?
Wenn du was „was“, „wann“ und „warum“ herausgefunden hast, kannst du gezielt daran arbeiten.

Chronische Langeweile und Lustlosigkeit fällt nicht einfach so vom Himmel. In aller erster Linie bist du selbst verantwortlich für deine Situation und du bist auch der einzige Mensch, der wirklich etwas daran ändern kann. Und ziemlich sicher gab es einen Auslöser dafür, dass du jetzt keine Motivation, Freude und Leidenschaft mehr im Leben hast.

Versuche den tieferen Sinn hinter deiner negativen Stimmung und Antriebslosigkeit zu finden und gezielt dagegenzuwirken.

Übrigens: Burnout und Boreout können zu Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und chronischer Langeweile führen. Mehr dazu findest du hier: Boreout – Chronische Langeweile auf der Arbeit und im Privatleben.

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